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Die Bezeichnung ‘Kölner Gruppe’ prägte der Filmkritiker Peter Nau im Jahre 1997, als er eine Reihe unabhängiger Kölner Filmemacher aus dem Umfeld des Filmclubs 813 und des Kölner Filmhauses nach Berlin ins Arsenal-Kino zu einer Werkschau einlud. Seine insgeheime Hoffnung: Sich anonym in die Filmgeschichte einzuschreiben, als „Vorausahner“ einer Welle, eines Stils, einer kinematographischen Einheit. Seitdem entstanden innerhalb der Kölner Gruppe zahlreiche Kurzfilme und mit „Westend“ (2001) und „Die Quereinsteigerinnen“ (2005) auch die ersten langen Spielfilme. Der Kurzfilm "Underground Odyssey" von Christos Dassios, Uli Grohs und Robert Nacken gewann 2010 den deutschen Kurzfilmpreis 2010.
Literatur:
ABEL, MARCO: "Underground Film Germany in the age of Control Societies: The Cologne Group"; In: QUARTERLY REVIEW OF FILM AND VIDEO, 27, 2010, p.89-107, ROUTLEDGE/ UK
ARETZ, CHRISTA / SCHOOR, IRENE: "Wir wollen Kino machen!" - Die Kölner Gruppe und die Kölner Filmhochschulen; In: "Köln im Film - Filmgeschichte(n) einer Stadt. S. 343-348, EMONS VERLAG 2004
NAU, PETER: "Eine Einladung zum Flirt". In: Kölner Stadtanzeiger Nr. 290. 13./14. Dezember 1997
SCHIFFERLE, HANS: "Film-Tips". In: Süddeutsche Zeitung Nr. 121. 30. Mai 1997